Korruptionsermittlungen gegen Chef von Anti-Korruptionsbehörde 09.06.2026

Die ungarische Staatsanwaltschaft hat in Budapest Ermittlungen wegen Veruntreuung gegen Ferenc Biro, den Leiter der nationalen Anti-Korruptionsbehörde, eingeleitet. Biro wird beschuldigt, seiner Behörde einen finanziellen Schaden von rund 400.000 Euro zugefügt zu haben, unter anderem durch die Anmietung eines Luxusautos auf Behördenkosten für seine Ehefrau, die Einschränkung von Befugnissen seiner Stellvertreter und die Beauftragung einer unbefugten Beratungsfirma. Die Korruptionsvorwürfe kamen erstmals im Januar 2025 auf. Biro weist die Anschuldigungen als "sachlich falsch" und politisch motiviert zurück. Die 2022 gegründete Behörde soll die Verwendung von EU-Mitteln kontrollieren und ihre Befugnisse unter der neuen Regierung von Péter Magyar erweitert werden.














