„Kostenlawine“: ÖVP kritisiert FPÖ wegen Pilnacek-U-Ausschuss 16.06.2026

Die ÖVP kritisiert die von der FPÖ initiierte Untersuchung des Falls Pilnacek scharf und bezeichnet sie als „Kostenlawine“ ohne Erkenntnisgewinn. ÖVP-Fraktionschef Andreas Hanger beziffert die bisherigen Kosten auf 1,5 Millionen Euro und warnt vor bis zu 2,6 Millionen Euro bis Jahresende, basierend auf Hochrechnungen parlamentarischer Anfragen. Hanger räumt die Wichtigkeit parlamentarischer Kontrolle ein, betont jedoch die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Kontrollrechten und bezeichnet den Ausschuss als „Steuergeldverschwendungsausschuss“. Die FPÖ hingegen nennt Hangers Vorwürfe ein „Ablenkungsmanöver“ und verweist auf angebliche Verschwendung von Steuergeldern durch die ÖVP. Ziel des U-Ausschusses sei es, mögliche politische Einflussnahme auf die Ermittlungen nach dem Tod von Christian Pilnacek zu untersuchen, was die ÖVP als Verschwörungstheorie abtut, insbesondere nach der Einstellung des Verfahrens durch die Staatsanwaltschaft Eisenstadt.















