Krankenkasse: Kommission rät von Einheitskasse ab – und nennt Gründe 02.04.2026

Die Finanzkommission Gesundheit hat 66 Vorschläge zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) vorgelegt, rät jedoch von einer Einheitskasse ab. Kritiker fordern eine Reduzierung der 93 Krankenkassen zur Kosteneinsparung, doch die Kommission verweist auf Österreich, wo nach einer Fusion die Verwaltungsausgaben um 25 Prozent stiegen, während sie in Deutschland im gleichen Zeitraum nur um sieben Prozent zunahmen. In Deutschland konzentrieren sich bereits 84 Prozent der Versicherten auf die 20 größten Kassen, und ein Preiswettbewerb über Zusatzbeiträge fördert die Effizienz. Die Verwaltungskosten sanken von 5,4 auf unter 4 Prozent, und die Betreuungsquote pro Mitarbeiter stieg. Stattdessen schlägt die Kommission vor, die Obergrenze für Werbeausgaben zu halbieren, um jährlich 70 Millionen Euro einzusparen.














