Krankenkassen-Krise: Warum Prävention Milliarden sparen kann 27.03.2026

Die gesetzlichen Krankenkassen stehen vor einer finanziellen Krise mit einem erwarteten Defizit von zwölf Milliarden Euro für das kommende Jahr. Während die Bundesregierung nach Einsparmöglichkeiten sucht, plädiert Andrea Galle, Vorständin der Betriebskrankenkasse mkk, für einen grundlegenden Wandel hin zu mehr Prävention. Sie betont, dass mindestens 50 Prozent der häufigsten chronischen Erkrankungen durch Ernährung beeinflussbar sind und vermeidbare Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie Diabetes Typ 2 jährlich tausende Todesfälle verursachen. Galle fordert, Gesundheit als Querschnittsaufgabe im Grundgesetz zu verankern und Rahmenbedingungen für gesunde Entscheidungen im Alltag zu schaffen, da jede in Prävention investierte Euro mindestens vier Euro zurückbringt und die Krankheitslast senkt.














