Krankenversicherung-Reform: Opposition nennt Kommissionspläne „einseitig“ 30.03.2026

Eine von der schwarz-roten Koalition beauftragte Kommission hat 66 Empfehlungen zur Finanzierbarkeit der gesetzlichen Krankenversicherung vorgelegt. Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) rief zur Zurückhaltung bei der Bewertung auf und bat um Abwarten des Gesamtpakets. Die Oppositionsparteien Die Linke und die Grünen kritisierten die Vorschläge jedoch scharf als einseitig und zulasten der Versicherten, insbesondere die Abschaffung der Familienversicherung, Senkungen bei Zahnersatz und höhere Zuzahlungen. Sie fordern eine gerechtere Finanzierung durch stärkere Beteiligung von Besserverdienenden und Kapitalanlegern. Die Grünen bemängeln zudem, dass die Bundesregierung durch die Rückabwicklung der Krankenhausreform Milliardenkosten verursache. Arbeitgeberverbände begrüßen die Vorschläge hingegen als Chance zur Sicherung von Versorgung und Finanzierbarkeit. Die Regierungsparteien sehen darin eine notwendige, tiefgreifende Sozialreform, die bis zum Sommer auf den Weg gebracht werden soll und auch Umgewöhnungen bei den Patienten erfordere.














