Krebsdiagnose war falsch: Patientin fordert 78.800 Euro Entschädigung 10.06.2026

Eine über 80-jährige Patientin aus Kärnten fordert 78.800 Euro Entschädigung vom Klinikum Klagenfurt, nachdem bei ihr eine Fehldiagnose von Krebs im Unterkiefer gestellt wurde. Die Fehldiagnose im Jahr 2023 führte zu einer unnötigen Operation, bei der ein Teil ihres Unterkiefers entfernt, Lymphknoten entfernt und ihre Stimmbänder verletzt wurden. Die Operation verursachte schwere Komplikationen, einschließlich einer Infektion, und lebenslange Schmerzen für die Frau. Ein medizinisches Gutachten bestätigte die fehlerhafte Diagnose und mangelnde Sorgfaltspflicht des Klinikums. Das Klinikum räumt ein, dass der erste Befund sich als unrichtig herausgestellt hat, verteidigt jedoch das Vorgehen der Ärzte. Der Prozess ist derzeit am Landesgericht Klagenfurt anhängig.














