Tagesspiegel Plus Junge Kremlgegnerin und Vater in Sicherheit: Frankreich hilft, wo deutsche Behörden sich querstellten 14.03.2026

Der Kremlgegner Alexej Moskaljow und seine 16-jährige Tochter Mascha sind nach einer jahrelangen Odyssee durch Russland und Armenien sicher in Frankreich angekommen. Ihre Flucht begann im April 2022, nachdem Mascha eine Anti-Kriegs-Zeichnung in der Schule angefertigt hatte, was zu einer Verurteilung ihres Vaters zu zwei Jahren Straflager und Maschas Unterbringung in einem Kinderheim führte. Nach Alexejs Freilassung im Oktober 2024 flohen sie zunächst nach Armenien, da eine Rückkehr nach Russland aufgrund von Drohungen des FSB nicht möglich war. Anträge auf humanitäre Visa in Deutschland scheiterten im Sommer 2025, da die Bundesregierung das Aufnahmeverfahren aussetzte. Daraufhin stellten sie im Januar 2026 Visaanträge in Frankreich, die schnell bewilligt wurden, sodass sie am Mittwoch, dem 26. Februar 2026, nach Paris reisten.













