Kreuzfahrt-Passagiere im Nahen Osten: Familie mit Kind und krankem Vater sitzt fest 06.03.2026

Der eskalierende Konflikt im Nahen Osten hat weitreichende Auswirkungen auf den Kreuzfahrttourismus, wobei Tausende von Passagieren in Häfen wie Dubai, Abu Dhabi und Doha festsitzen. Die Straße von Hormus, eine entscheidende Handelsroute, wurde zum Kriegsgebiet erklärt, was den Schiffsverkehr zum Erliegen brachte und zu einer Blockade von rund 15.000 Kreuzfahrtpassagieren und 20.000 Seeleuten führte. TUI Cruises hat die Schiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" in Abu Dhabi und Doha festgesetzt, während MSC Cruises die Reise der "MSC Euribia" absagte. Eine Familie auf der "Mein Schiff 4" berichtet von täglichen Drohnen- und Raketenalarmen und einer widersprüchlichen Informationslage, wobei die Evakuierung vulnerabler Gruppen wie Familien mit Kindern und älteren Menschen angeblich verzögert wird. Die Situation wird durch die medizinische Notlage eines Vaters verschärft, dessen Rücktransport durch die Auslandskrankenkasse nicht gedeckt zu sein scheint.















