Krieg gegen Iran: Geschwächt, aber umso radikaler 22.03.2026

Israel versucht, das iranische Regime durch gezielte Bomben- und Drohnenangriffe zu schwächen, was jedoch zu einer Radikalisierung führen könnte. Zwei gegensätzliche Narrative prägen die Einschätzung der Lage: Einerseits wird der Tod von Ali Laridschani, einem vermeintlich pragmatischen Regimevertreter, als Verlust für mögliche Friedensverhandlungen gesehen, was die Macht von Militärs und die Radikalität des Regimes stärken würde. Andererseits wird sein Tod, zusammen mit anderen Funktionären, als gezielte Vergeltung Israels für die Niederschlagung von Protesten interpretiert, was das Bild eines zerfallenden Terrorregimes zeichnet. Israel dringt tief in den Sicherheitsapparat ein und untergräbt die Moral der unteren und mittleren Sicherheitskräfte, während das Regime versucht, nach außen Stärke zu demonstrieren und die Bevölkerung durch die Betonung der Märtyrerideologie zu mobilisieren. Trotz der Schwächung wird erwartet, dass das Regime geschwächt, aber radikaler hervorgehen wird, und es gibt keine Anzeichen für einen bevorstehenden Volksaufstand.














