Krieg im Nahen Osten: Bundesregierung warnt Israel vor Bodeneinsätzen im Libanon 16.03.2026

Die Bundesregierung hat sich "enorm beunruhigt" über angekündigte israelische Bodeneinsätze im Libanon geäußert und fordert Israel auf, nicht einzumarschieren. Regierungssprecher Stefan Kornelius verwies auf die bereits angespannte humanitäre Lage im Libanon, die durch eine Offensive deutlich verschlechtert würde und zu weiterem Fluchtgeschehen beitragen könnte, wobei bereits 700.000 bis 800.000 Menschen auf der Flucht sind. Die israelische Armee rechtfertigt ihre Einsätze mit dem Kampf gegen die Hisbollah, obwohl eine Waffenruhe gilt. Die Bundesregierung verurteilte zudem Angriffe auf zivile Ziele und UN-Friedenstruppen wie Unifil und kritisierte das Vorgehen der Hisbollah. Es gibt Bemühungen, Gespräche zwischen Israel und dem Libanon wieder aufzunehmen, doch eine weitere Eskalation wird nicht ausgeschlossen.















