Tagesspiegel Plus Krieg, Leiden, Zerstörung: Warum Papst Leo XIV. oft schweigt 02.04.2026

Ein Jahr nach seiner Wahl zum Papst, die von vielen mit großen Hoffnungen auf Frieden verbunden war, wird Papst Leo XIV. nun vermisst. Ursprünglich als „Anti-Trump“ und Friedensengel gefeiert, sind die Erwartungen an ihn nicht erfüllt worden. Kurz vor einem Krieg im Nahen Osten hatte der Papst die Folgen als „katastrophal“ bezeichnet und erklärt, dieser Krieg sei eine Niederlage für die Menschheit, der US-Präsident müsse den Segen verweigert bekommen und am Horizont sei Blut zu sehen. Sein heutiges Schweigen angesichts anhaltender Konflikte wirft Fragen auf.

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