Der Krieg im Iran hat zu einem signifikanten Anstieg des Ölpreises auf über 120 Dollar pro Barrel geführt, was in den USA zu steigenden Spritpreisen führt, die um etwa ein Drittel über dem Vorkriegsniveau liegen. Während Millionen Amerikaner unter den höheren Lebenshaltungskosten leiden, profitieren US-Ölförderer, insbesondere Fracking-Unternehmen, von enormen Zusatzgewinnen, da ihre Produktionskosten unverändert bleiben. Zu den größten Nutznießern gehören Milliardäre und Öl-Tycoons wie Harold Hamm, Kelcy Warren und Jeffery Hildebrand, die zu den wichtigsten Spendern für Präsident Trump gehören und ihm im Wahlkampf Millionen gespendet haben. Diese Entwicklung stellt Trump politisch unter Druck, da die Wut über hohe Spritpreise wächst und eine Umverteilung von seinen Wählern zu den Ölkonzernen stattfindet, was zu Forderungen nach einer Sondersteuer auf Übergewinne der Ölbranche führt.