Drei ukrainische Soldaten, Gennadiy, Huan und Ruslan, berichteten 50 deutschen Schülern in einem Festsaal einer Schule von ihren Erfahrungen in russischer Kriegsgefangenschaft. Die Soldaten schilderten detailliert Misshandlungen wie Schläge, Stromstöße mit Tasern, Hunger, extreme Kälte bei minus 30 Grad und Verbrühungen durch kochend heißes Wasser. Huan, der als Nato-Ausbilder galt, wurde besonders gefoltert, um ihn als Söldner zu bezeichnen. Die Gefangenen litten unter stundenlangen Verhören und dem Versuch der Russen, sie zu "Primitiven" zu machen. Trotz der erschütternden Berichte zeigten sich die Schüler aufmerksam und interessiert, und die Soldaten betonten die Notwendigkeit, die Realität des Krieges zu verstehen, da dieser nur eine Zugfahrt entfernt sei.