Kriegswirtschaft in Russland: »Europa unterschätzt manchmal seine eigene Stärke« 11.06.2026

Das Kiel Institut für Weltwirtschaft (IfW) warnt in seinem Bericht "Endspiel" eindringlich vor einer kritischen Lage der russischen Wirtschaft, die trotz anfänglicher Widerstandsfähigkeit nun ihre Reserven aufgebraucht hat und als Treibstoff für den andauernden Krieg in der Ukraine dient. Obwohl die russische Wirtschaft noch nicht vollständig zusammengebrochen ist, sind ihre strukturellen Grundlagen schneller erodiert, als offizielle Statistiken vermuten lassen, während die Abhängigkeit von China zunimmt. Angesichts der enormen Kosten für Europa fordern Experten, dass die westliche Staatengemeinschaft diese Schwächung strategisch nutzen muss, um den Krieg zu beenden, was jedoch durch politische Schwierigkeiten bei der Umsetzung von Zöllen und strengeren Sanktionen erschwert wird.















