Kritik am Iran-Krieg könnte neuen Zollstreit mit Trump vom Zaun brechen 04.03.2026

Spaniens Ministerpräsident Pedro Sánchez hat als einziger EU-Regierungschef die US-Angriffe auf den Iran kritisiert und damit einen potenziellen Handelsstreit mit den USA provoziert. Verteidigungsministerin Margarita Robles erklärte am Montag, 2. März, dass spanische Stützpunkte nur im Rahmen des Völkerrechts und aus humanitärer Sicht eingesetzt würden. US-Präsident Donald Trump reagierte verärgert und kündigte an, alle Handelsgeschäfte mit Madrid einzustellen, da Spanien die Nutzung seiner Stützpunkte verweigert habe. Sánchez bekräftigte sein „Nein zum Krieg“ und betonte die Notwendigkeit der Einhaltung des Völkerrechts. Die EU-Kommission sicherte Spanien Unterstützung zu und wies darauf hin, dass Zölle gegen einzelne Mitgliedstaaten schwer umsetzbar seien und eine Handelsvereinbarung mit der EU gelte.














