Kritiker sehen „Zwang zur Fortpflanzung“: In Russland sollen kinderlose Frauen jetzt zum Psychologen 22.03.2026

Das russische Gesundheitsministerium plant eine neue Initiative, bei der Frauen ohne Kinderwunsch von ihrem Arzt an einen Psychologen überwiesen werden sollen, um Abtreibungen zu verhindern und eine positive Einstellung zur Mutterschaft zu fördern. Diese Maßnahme, die als Reaktion auf niedrige Geburtenraten und den Druck auf Frauen zur Fortpflanzung im größten Land der Erde erfolgt, hat selbst im von Wladimir Putin gesteuerten Menschenrechtsrat Kritik ausgelöst. Experten warnen vor einer Verletzung der Persönlichkeitsrechte und Eingriffen in die Privatsphäre, während sie betonen, dass Anreize für Elternschaft effektiver wären als die Bestrafung von Frauen mit anderen Lebensplänen. Die Debatte wird durch die demografische Herausforderung Russlands und die ideologisierte Diskussion um Geburten und Abtreibungen verschärft.













