Wolfgang Kubicki ist zum neuen Bundesvorsitzenden der FDP gewählt worden. Auf dem Parteitag in Berlin setzte sich der 74-Jährige in einer Kampfabstimmung gegen Marie-Agnes Strack-Zimmermann durch und erhielt 59,3 Prozent der Stimmen. Kubicki, der seit über 50 Jahren in der FDP aktiv ist, kündigte an, die Partei als Kraft der Marktwirtschaft und Freiheitsrechte profilieren zu wollen und sprach sich für eine stärkere Stimme für arbeitende Menschen aus. Seine Wahl markiert eine Vertrauenswahl in einen erfahrenen, wenn auch polarisierenden Politiker, der die FDP nach der Wahlniederlage aus der Krise führen soll. Kubicki betonte in seiner Rede die Notwendigkeit, ein positives Bild der Partei zu vermitteln und die Bedeutung der sozialen Marktwirtschaft hervorzuheben.