Die Zahl der Ebola-Toten in der Demokratischen Republik Kongo ist auf 304 gestiegen, bei 1.155 bestätigten Fällen. Die Epidemie in den Provinzen Ituri, Nord-Kivu und Süd-Kivu ist noch nicht gestoppt, besonders stark betroffen ist Ituri im Nordosten des Landes. Der Ausbruch wird durch den Virustyp Bundibugyo verursacht, für den es bislang weder einen zugelassenen Impfstoff noch eine spezifische Therapie gibt. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und führt zu lebensbedrohlichem Ebola-Fieber.