Straße von Hormus blockiert Schwierige Suche nach anderen Exportrouten 19.03.2026

Ein Angriff auf die Samref-Ölraffinerie in Yanbu am Roten Meer, Saudi-Arabien, am Morgen des 19. März 2026, wird als gezielte Botschaft des Iran interpretiert, um die weltweite Energieversorgung zu stören und die Kosten zu erhöhen. Obwohl die Raffinerie nur leicht beschädigt wurde und der Betrieb am Exportterminal schnell wieder aufgenommen werden konnte, unterstreicht der Angriff die Reichweite iranischer Waffensysteme. Angesichts der blockierten Exportrouten über die Straße von Hormus durch anhaltende iranische Angriffe, sucht Saudi-Arabien verstärkt nach alternativen Handelswegen, wie der Pipeline nach Yanbu, um Öl nach Asien zu exportieren. Der Irak verfolgt ebenfalls alternative Routen, indem er Öl aus Kirkuk über eine Pipeline in die Türkei leitet und Tanklastwagen nach Jordanien und in die Türkei schickt, um seine Exporte zu diversifizieren. Diese alternativen Routen sind teurer und bergen eigene Risiken, wie potenzielle Angriffe durch die Huthi-Miliz, und ihre Kapazitäten sind begrenzt, was den Anstieg der Ölpreise möglicherweise nur verlangsamen, aber nicht stoppen kann.













