"La Grazia": Wenn der Präsident grübelt und der Papst Vespa fährt 20.03.2026

Paolo Sorrentinos Film "La Grazia", der das Filmfestival Venedig eröffnete, handelt von einem italienischen Staatspräsidenten, Mariano De Santis, der am Ende seiner Amtszeit mit einem Sterbehilfegesetz und zwei Gnadengesuchen konfrontiert wird. Der Film wirft die philosophische Frage nach der Bestimmung unserer Tage auf und thematisiert die Sehnsucht nach Anmut und Würde in der Politik, insbesondere angesichts der aktuellen politischen Lage. Präsident De Santis ringt mit einem moralischen Dilemma, da er zwischen der Ablehnung des Gesetzes, die ihn zum "Folterer" machen würde, und der Unterzeichnung, die ihn zum "Mörder", wie er es sieht, macht, entscheiden muss. Der Film, der mit Toni Servillo in der Hauptrolle besetzt ist, zeigt auch eine Begegnung mit dem Papst, der ihn eindringlich vor der Unterzeichnung des "Gesetzes des Todes" warnt.














