Das Landesmuseum Zürich präsentiert die neue Ausstellung «Bankenland Schweiz», die einen historischen Bogen über rund 500 Jahre schweizerischer Finanzgeschichte spannt. Anstatt sich auf Skandale zu konzentrieren, beleuchtet die Schau die Entwicklung der Schweiz von einem Alpenland zu einem globalen Finanzplatz, beginnend mit der Bedeutung von Münzen und Sparbüchsen bis hin zur Digitalisierung des Geldes. Sie erforscht die tief verwurzelte menschliche Notwendigkeit, Vermögen zu sichern und Zukunft zu gestalten, und wie Banken diese Bedürfnisse erfüllen. Die Ausstellung thematisiert auch, wie das Bankwesen die schweizerische Identität von Stabilität, Sicherheit und Diskretion mitgeprägt hat. Obwohl Krisen wie das Bankgeheimnis und der Fall Credit Suisse erwähnt werden, werden sie als Teil der Entwicklung und nicht als zentrale Fokusse dargestellt, wobei das Publikum zur eigenen Urteilsbildung angeregt wird. Die Ausstellung läuft bis zum 8. November.