Laser-Waffe: Bundestag stoppt Millionen-Auftrag für Rheinmetall und MBDA 14.02.2026

Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat die geplante Auftragsvergabe in Höhe von 462 Millionen Euro für den Bau eines 65-Kilowatt-Schiffslasers durch die Rüstungsunternehmen Rheinmetall und MBDA gestoppt. Grund dafür ist, dass trotz bereits geflossener dreistelliger Millionenbeträge der Laser noch nicht einsatzfähig ist. Stattdessen plant der Ausschuss, sich eine australische Alternative von der Firma EOS anzusehen, die einen 100-Kilowatt-Laser für 190 Millionen Euro anbietet und sogar eine Verlagerung der Produktion nach Deutschland in Erwägung zieht. Dieser Fall beleuchtet ein generelles Problem im deutschen Beschaffungswesen, bei dem trotz knapper Zeit und reichlich vorhandenem Geld weiterhin auf etablierte, aber nicht immer die besten Lieferanten gesetzt wird.














