Leben auf der Krim: Die Halbinsel fühlt sich an wie ein Gefängnis 03.05.2026

** Der Artikel beleuchtet die Lebensrealität auf der 2014 von Russland annektierten Krim, wo Angst vor offener Kritik an den Behörden allgegenwärtig ist und jede Äußerung strafrechtliche Konsequenzen haben kann. Der Exiljournalist Miroslav Landau, der die Halbinsel 2024 verließ, berichtet aus der Perspektive der Bewohner, deren Stimmen kaum gehört werden. Lokale Politiker demonstrieren lautstark Loyalität zur „neuen Macht“ und setzen Gesetze zu „traditionellen Werten“ durch, die vom russischen Regionalchef Sergej Aksjonow mit der Aussage „Solche Menschen brauchen wir auf der Krim nicht“ untermauert werden. Die Bevölkerung ist russischer Propaganda ausgesetzt, ukrainische Medien sind blockiert, und die Nutzung von VPN ist riskant. Während Putin die Annexion als Erfolg feiert und Selenskyj die Rückgabe als Ziel verfolgt, fühlen sich viele Krimbewohner nach Berichten wie in einem Gefängnis. Die letzte russische Volkszählung von 2025 beziffert die Bevölkerung auf 1,9 Millionen.













