Zwei Jahre nach dem verheerenden Anschlag auf die Crocus City Hall bei Moskau, bei dem 149 Menschen getötet und über 600 verletzt wurden, sind die vier Haupttäter aus Tadschikistan zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Urteil wurde am 22. März 2024 von einem Militärgericht in Moskau verkündet. Elf Komplizen erhielten ebenfalls lebenslange Haftstrafen, während vier weitere Mittäter Haftstrafen zwischen 19 und 22 Jahren erhielten. Die Angreifer hatten am 22. März 2024 die Konzerthalle gestürmt, das Feuer eröffnet und das Gebäude anschließend in Brand gesetzt. Die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat bekannte sich zu der Tat, doch russische Behörden versuchten, die Ukraine zu belasten, was Kiew zurückwies.