Lederhosen-„Skandal“ in Südtirol erinnert an Bayern-Diskussion: „Lassen uns das nicht verbieten“ 12.03.2026

In Südtirol ist ein „Skandal“ um das Tragen von Taschenmessern mit Klingen über fünf Zentimetern ausgebrochen, die Teil der traditionellen Tracht sind. Der Südtiroler Schützenbund (SSB) kritisiert das geplante Gesetz der Regierung von Giorgia Meloni scharf und bezeichnet es als „Skandal“ und „völlige Ahnungslosigkeit“ gegenüber der lokalen Kultur. Landeskommandant Christoph Schmid betont, dass diese Messer keine Waffen, sondern Bestandteile des Brauchtums seien und dass rechtschaffene Bürger, Wanderer und Jäger dadurch kriminalisiert würden. Ähnliche Diskussionen gab es bereits in Bayern, wo das Tragen von Hirschfängern auf der Wiesn untersagt ist. Der SSB hofft auf Unterstützung der Südtiroler Landespolitik, um das Verbot abzuwenden und ihre Traditionen zu verteidigen.














