Lehrerin soll 16 Jahre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht haben – Ermittler durchsuchen Wohnung 27.03.2026

Die Staatsanwaltschaft Duisburg ermittelt gegen eine Berufsschullehrerin aus Nordrhein-Westfalen wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betrugs, da sie über einen Zeitraum von rund 16 Jahren, seit 2009, ihre Dienstunfähigkeit vorgetäuscht und parallel als Heilpraktikerin gearbeitet haben soll. Am Dienstag durchsuchten Ermittler die Wohnung der Frau im Ruhrgebiet und stellten Beweismittel sicher, die nun ausgewertet werden. Die Frau soll bewusst falsche Angaben gegenüber dem Land gemacht haben, um weiterhin Gehalt zu beziehen, während sie keinen Unterricht erteilte. Ein finanzieller Schaden für das Land ist nicht ausgeschlossen. Strafrechtlich relevant ist ein Zeitraum von vier Jahren, frühere Zeiträume könnten verjährt sein. Gegen die Lehrerin und einen Mitarbeiter der Bezirksregierung Düsseldorf wurden Disziplinarverfahren eingeleitet.















