Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung: Tankrabatt kommt größtenteils bei Verbrauchern an 09.06.2026

Eine Analyse des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) zeigt, dass der seit Mai geltende Tankrabatt weitgehend an die Autofahrer weitergegeben wurde, wobei Diesel etwas stärker profitierte als Benzin. Die Preise für Diesel sanken um geschätzte 18,4 Cent pro Liter, was sogar 1,4 Cent mehr ist als die Steuersenkung vorsah, während Benzinpreise um 13,2 Cent zurückgingen, etwa 80 Prozent der Entlastung. Die 12-Uhr-Regel, die Preiserhöhungen nur einmal täglich erlaubt, erschwerte die Interpretation der Benzinpreisentwicklung und führte schätzungsweise zu einer künstlichen Erhöhung um 4,7 Cent. RWI und das ifo Institut raten von einer Verlängerung des Tankrabatts über den 30. Juni hinaus ab, da er ökologisch kontraproduktiv sei und zu hohe Kosten verursache, ohne gezielt die einkommensschwachen Pendler zu entlasten.














