„Leitet klammheimlich gefährlichen Systemwechsel ein“: BAföG-Vorwurf gegen CSU-Ministerin Bär 10.06.2026

In Berlin ist ein politischer Streit über die Finanzierung des BAföG entbrannt, der die Stabilität der Merz-Regierung gefährden könnte. Ursprünglich hatten CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag eine Erhöhung der Wohnkostenpauschale von 380 auf 440 Euro für das Wintersemester 2026/2027 vereinbart. Nun blockiert die Union unter dem Hinweis fehlenden Wachstums diese Reform, wobei Forschungsministerin Dorothee Bär (CSU) eine fehlende Mehrheit im Bundestag geltend macht. Die Grünen kritisieren dies scharf als „fossile Klientelpolitik“, da milliardenschwere Entlastungen wie Tankrabatte beibehalten wurden, während die BAföG-Erhöhung nur 0,026 Prozent des Gesamthaushalts ausmacht. Ayşe Asar von den Grünen wirft Ministerin Bär vor, durch die Ablehnung sozialer Absicherung einen gefährlichen Systemwechsel einzuleiten, der die soziale Schere zementiere und den Aufstieg junger Menschen behindere.














