Lena Karbe über ihren Dokumentarfilm "Innere Emigranten" 10.06.2026

Der Dokumentarfilm „Innere Emigranten“ ist das zweite Langfilmprojekt der Regisseurin Lena Karbe, welches auf ihren ersten Film „Black Mambas“ aus dem Jahr 2022 folgt. Die Produktion des Werkes erstreckte sich über einen Zeitraum von drei Jahren und wurde unter strengster Geheimhaltung realisiert. Im Zentrum der Erzählung stehen ehrenamtliche Psychologen einer unabhängigen russischen Krisenhotline, die Menschen in Kriegszeiten professionell beraten. Dabei thematisiert der Film nicht nur die fachliche Unterstützung der Betroffenen, sondern auch die massive psychische Belastung der Berater selbst. Letztlich fungiert das Werk als kollektives Psychogramm der aktuellen russischen Gesellschaft und dient als eindringliche Mahnung vor der zerstörerischen Wirkung eines autoritären Regimes auf die Zivilgesellschaft, wobei die persönlichen und gesellschaftlichen Kosten der Unterdrückung deutlich hervorgehoben werden.














