Leo XIV. auf den Kanaren: Der Papst verneigt sich vor „der Würde der Migranten“ 11.06.2026

Papst Leo XIV. besuchte am Donnerstag den kleinen Hafen von Arguineguín auf den Kanarischen Inseln, um Migranten und ihren Helfern seine Solidarität zu zeigen. Angesichts tausender auf die Inseln gekommener Migranten betonte er deren Würde und appellierte an europäische Regierungen, sie menschlich zu behandeln und nicht als bloße Zahlen abzustempeln. Ähnlich wie sein Vorgänger Franziskus auf Lampedusa warf Leo einen Blumenkranz ins Meer zum Gedenken an die Ertrunkenen und segnete ein Kreuz aus Bootsplanken. Er forderte sichere und legale Migrationswege und nannte das Mittelmeer einen Friedhof ohne Grabsteine. Am Freitag besuchte er vor seiner Rückreise nach Rom das Aufnahmezentrum „Las Raíces“ auf Teneriffa.

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