Leo XIV. besucht Spanien Papst mahnt gegen die "Flammen der Polarisierung" 06.06.2026

Papst Leo XIV. ist zu einem herzlichen Empfang in Spanien eingetroffen und wurde von König Felipe VI., Königin Letizia und Ministerpräsident Pedro Sánchez begrüßt, gefolgt von zehntausenden Bürgern in Madrid. In seiner Rede im Königspalast rief der Papst eindringlich dazu auf, die gesellschaftliche Spaltung nicht weiter zu vertiefen und die "Flammen der Polarisierung" nicht anzuheizen. Er appellierte an die politische Führung und die Bürger, auf Polemik zu verzichten und in die Bildung junger Menschen zu investieren, um Wertschätzung für Vielfalt zu fördern. Angesichts der anhaltenden Missbrauchsfälle in der Kirche sprach Leo XIV. von einer "offenen Wunde" und traf sich auch mit Opfern, während die spanische Regierung ein Abkommen zur Entschädigung von Opfern sexueller Übergriffe nach jahrelangen Verhandlungen abschloss. Weitere Termine des siebentägigen Besuchs umfassen unter anderem eine Messe vor dem Madrider Rathaus, eine Rede vor dem spanischen Parlament und Besuche in Barcelona und auf den Kanaren.













