Leo XIV. und Spaniens Regierung Entsteht da eine echte Freundschaft? 08.06.2026

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez, ein bekannter Atheist, hat nach einer Audienz mit Papst Leo XIV. lobende Worte gefunden, was angesichts der traditionell rechten Ausrichtung der katholischen Kirche in Spanien bemerkenswert ist. Historisch gesehen gab es Spannungen zwischen liberalen Kräften und der Kirche, die sich unter Francos Regime verstärkten. Aktuell teilt die linke Regierung zwar soziale Anliegen wie Migration, Weltfrieden und Armutsbekämpfung mit der katholischen Kirche, jedoch bestehen weiterhin Differenzen bei Themen wie sexuellen Minderheiten, Feminismus und Abtreibung. Rechtsexperten sind skeptisch, ob aus der Annäherung eine echte Freundschaft entstehen kann, da die Regierung als antiklerikal gilt und polarisiert. Dennoch gibt es positive Entwicklungen, wie Abkommen zu Missbrauchsfällen und pragmatischere Strömungen innerhalb der Kirche. Ein neues Phänomen ist die Auseinandersetzung der Kirche mit rechten Parteien wie Vox, insbesondere beim Thema Migration, was die unterschiedlichen Prioritäten verdeutlicht.














