Entwaffnungsplan vorantreibenLibanon untersagt Hisbollah alle MilitäraktionenDie Hisbollah greift wie angekündigt in den Krieg zwischen den USA und Iran ein. Die Miliz attackiert 02.03.2026

Die libanesische Regierung hat unter Ministerpräsident Nauaf Salam die militärischen Aktivitäten der Hisbollah für illegal erklärt und sämtliche Sicherheits- und Militäraktionen der Organisation verboten. Diese Entscheidung, die den Status der Hisbollah von einer geduldeten Widerstandsbewegung zu einer verbotenen Organisation ändert, erfolgte nach erneuten militärischen Auseinandersetzungen zwischen Israel und der Hisbollah. Als Reaktion auf die Tötung des iranischen Ajatollahs Ali Chamenei hatte die Hisbollah Raketen auf Israel abgefeuert, woraufhin Israel Ziele im Libanon, einschließlich der Vororte Beiruts, angriff. Ministerpräsident Salam betonte, dass Raketenangriffe vom libanesischen Staatsgebiet Waffenruheabkommen verletzen und der Staat jede militärische Aktion von seinem Territorium ablehnt, wobei die Entscheidung über Krieg und Frieden ausschließlich beim Staat liege. Das Armeekommando wurde angewiesen, einen Entwaffnungsplan voranzutreiben, insbesondere die Beschlagnahme von Waffen nördlich des Flusses Litani. Die Hisbollah kritisierte die Entscheidung und bezeichnete ihre Aktionen als legitime Reaktion auf die israelische Aggression.















