"Liefern" von Tomer Gardi: Das Buch bringt's 02.03.2026

Tomer Gardis Roman "Liefern" beleuchtet kritisch die prekären Arbeitsbedingungen von Essenslieferanten im digitalen Turbokapitalismus, die oft zur Selbstausbeutung gezwungen sind. Die Handlung beginnt in Tel Aviv und erstreckt sich über internationale Schauplätze, die von existenziellen Kämpfen der Lieferanten geprägt sind. Gardi vermeidet Klischees und präsentiert eine humorvolle, tiefgründige Darstellung gesellschaftlicher Abgründe, die zur Wertschätzung der oft unsichtbaren Lieferanten und zur Reflexion über globalisierte Ausbeutung von Migranten und politisch Unterdrückten anregt. Das Buch versteht sich als Aufruf zur Solidarität und zum Umdenken im Umgang mit jenen, die unseren Komfort ermöglichen.

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