Linke mobilisiert gegen Reformen der Merz-Regierung: „Das ist die falsche Politik“ 30.03.2026

Die Partei Die Linke plant eine landesweite Mobilisierungskampagne gegen die angekündigten Sozial- und Wirtschaftsreformen der Regierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Laut einem Strategiepapier will die Partei durch Haustürgespräche, Sozialsprechstunden und Kooperationen mit Gewerkschaften und Sozialverbänden Widerstand leisten. Geplante Aktionen umfassen Proteste vor Krankenhäusern und Betrieben sowie die Einrichtung eines internen „Frühwarnsystems“ für Regierungspläne. Die Linke kritisiert insbesondere die geplante Verlängerung der täglichen Arbeitszeit, die Erhöhung des Arbeitsvolumens, Einschränkungen des Streikrechts, Kürzungen in der Krankenversicherung, eine Anhebung des Rentenalters und Unternehmensentlastungen. Parteichefin Ines Schwerdtner wirft der Regierung vor, „die Krise nach unten durchreichen“ zu wollen, während die Starken mehr tragen müssten. Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) verteidigte die Reformen, die unter anderem eine stärkere Orientierung der Rente an Beitragsjahren, die Beschleunigung der Anerkennung von Berufen für Asylbewerber, die Abschaffung des Ehegattensplittings und der beitragsfreien Mitversicherung für Ehepartner sowie eine Einkommensteuerreform zur Entlastung von 95 Prozent der Beschäftigten beinhalten.














