Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump nach eigenen Angaben am Sonntag telefonisch vor angekündigten Angriffen auf iranische Kraftwerke gewarnt und seine Bedenken vorgetragen. Trump habe daraufhin die angekündigten Angriffe um fünf Tage verschoben und die Möglichkeit für diplomatische Kontakte mit der iranischen Führung eröffnet. Merz bot deutsche Unterstützung bei diesen Kontakten an, mit dem Ziel, schnellstmöglich einen Waffenstillstand in der Region zu erreichen. Er betonte, dass dies derzeit schwierig sei, aber viel Hoffnung beinhalte. Die Meldung deutet auf eine mögliche Deeskalation hin, während gleichzeitig die IEA-Chef vor einer schweren Energiekrise warnt.