Ölkonzerne warnen Trump 13.06.2026

Amerikanische Öl- und Gasunternehmen haben die Trump-Regierung vor steigenden Ölpreisen und einem baldigen Engpass gewarnt. Laut einem Bericht der "Washington Post", der sich auf Quellen in den Unternehmen beruft, könnten die strategischen Erdölreserven der USA, die auf 349,2 Millionen Barrel gesunken sind und damit einem Tiefstand seit 1983 nahekommen, bereits in wenigen Wochen aufgebraucht sein. Seit Trumps Amtsantritt wurden 172 Millionen Barrel aus der Reserve entnommen, zuletzt am 10. Juni 40 Millionen Barrel. Die Sperrung des Handelswegs in der Straße von Hormus verschärft die Situation und hat zu Preisanstiegen geführt. Modellrechnungen prognostizieren eine mögliche Verdopplung der Ölpreise bei weiter sinkenden Vorräten, was die Regierung zu Notfallmaßnahmen zwingen könnte. Die gestiegenen Benzinpreise tragen zur höchsten Inflation seit drei Jahren bei und beunruhigen die Republikaner vor den bevorstehenden Zwischenwahlen.














