Innenministerkonferenz in Hamburg Länder wollen Zivilschutz bis 2029 deutlich stärken 19.06.2026

Auf der Innenministerkonferenz in Hamburg haben sich die Minister von Bund und Ländern darauf geeinigt, den Zivilschutz bis 2029 deutlich zu stärken. Angesichts hybrider Bedrohungen wie Spionage, Sabotage und Cyberangriffen, die primär von Russland ausgehen sollen, erfordert die Erarbeitung eines "gemeinsamen Fahrplans" eine engere Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern. Erstmals nahm auch Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius teil, der den Aufbau resilienter Strukturen auf allen Ebenen betonte. Geplant sind eine widerstandsfähigere IT-Infrastruktur, verbesserte Krisenkommunikation, Stärkung der Selbstschutzkompetenz der Bevölkerung durch Kurse und stärkere Vermittlung von Wissen in Schulen sowie ein Schutzraumkonzept, das jedoch nicht primär auf alte Bunker setzt.














