Länderrevolte gegen Beitrag bei den Lohnnebenkosten 10.06.2026

In den österreichischen Bundesländern formiert sich Widerstand gegen die geplante Senkung des Dienstgeberbeitrags zum Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) um einen Prozentpunkt ab 2028, da diese durch die Ertragsanteile auch die Länder und Gemeinden finanziell belasten soll. Landeshauptleute wie Markus Wallner (ÖVP) aus Vorarlberg und Thomas Stelzer (ÖVP) aus Oberösterreich fordern, dass der Bund, der diese Maßnahme initiiert hat, auch die Kosten trägt und keine Steuerausfälle auf die Länder abwälzen dürfe. Wien kritisiert ebenfalls die Beteiligung der Gemeinden an den Finanzierungskosten, da dies bereits zu jährlichen Einbußen führe. Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) betont, dass er einem Paket nur zustimmen werde, wenn finanziell ein Plus für Länder und Gemeinden sichergestellt sei und keine Kürzungen von Familienleistungen erfolgen. Niederösterreichs Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) sieht die Senkung als überfällig an, möchte die Auswirkungen auf die Budgets jedoch im Rahmen einer Gesamtrechnung beurteilen.














