Der britische Sicherheitsberater Jonathan Powell äußerte sich verwundert über den Beginn von US-israelischen Militäraktionen gegen den Iran nur zwei Tage nach gescheiterten Verhandlungen in der Schweiz. Powell, der an den Gesprächen teilnahm, erklärte, dass das von Teheran vorgelegte Angebot ausreichend Potenzial für weitere Verhandlungen geboten habe, um einen Krieg zu vermeiden. Ende Februar wurden in Genf Fortschritte erzielt, und ein weiterer Termin für technische Gespräche am 2. März in Wien war vereinbart, der jedoch aufgrund des Angriffs am 28. Februar nicht stattfand. Powell fungierte als Berater, da den US-Vertretern Steve Witkoff und Jared Kushner Expertise fehlte, was zu grundlegenden Fehlern in ihren Einschätzungen führte. Großbritannien sah keine überzeugenden Beweise für eine unmittelbare Gefahr durch den Iran und betrachtete die US-israelischen Angriffe als rechtswidrig und verfrüht, obwohl die USA dies als Rechtfertigung anführten.