Datenanalyse Luftqualität nur auf den ersten Blick gut 11.02.2026

Die Luftqualität in Deutschland hat sich 2025 laut vorläufiger Auswertung der Messdaten von Bundesländern und Umweltbundesamt (UBA) verbessert, da alle europäischen Grenzwerte eingehalten wurden, was für Feinstaub das achte und für Stickstoffdioxid das zweite Jahr in Folge ist. Präsident Dirk Messner vom UBA betont jedoch die Notwendigkeit weiterer Anstrengungen, da ab 2030 strengere EU-Grenzwerte gelten und bereits im kommenden Jahr als Maßstab herangezogen werden. Eine Analyse von Quarks auf Basis von UBA-Daten zeigt, dass 46 Prozent aller Messstationen mindestens einen der ab 2030 geltenden Grenzwerte für Stickstoffdioxid oder Feinstaub überschreiten, insbesondere in Ballungsgebieten wie Berlin, Stuttgart und dem Ruhrgebiet. Die WHO empfiehlt noch strengere Grenzwerte, die von 95 Prozent aller deutschen Stationen verfehlt würden, was auf erhebliche gesundheitliche und wirtschaftliche Folgen durch Luftverschmutzung hinweist.














