Apple hat mit dem MacBook Neo sein bisher günstigstes MacBook auf den Markt gebracht, das für 700 Euro erhältlich ist und überraschend wenige Kompromisse erfordert. Trotz Inflationsdruck und steigenden Preisen im PC-Bereich bietet Apple ein Gerät mit hoher Qualität und Features, die man zu diesem Preis kaum erwartet hätte. Dies wird durch Apples Skaleneffekte und die Verwendung von günstigen iPhone-Chips ermöglicht, die viele x86-PCs übertreffen. Erste Erfahrungen zeigen eine hohe Hardwarestabilität, Geschwindigkeit und Benutzerfreundlichkeit, die frühere Modelle zu doppeltem Preis boten. Einschränkungen bei Ports, Trackpad und Bildschirm sind für die Zielgruppe der Mac-Neulinge wahrscheinlich irrelevant. Auch der geringe RAM und die vergleichsweise langsame SSD stören im Alltagsgebrauch kaum. Die Apple-typische Bauqualität, das robuste Alugehäuse und die gute Tastatur sowie das Trackpad tragen zur positiven Nutzererfahrung bei. Zudem wurde bekannt, dass das Neo durch die einfache Reparatur mit Schrauben statt Kleber und austauschbaren Komponenten kein Wegwerfgerät ist.