Mailand: Proteste und Sabotage bei Olympia 08.02.2026

In Mailand kam es am Samstag, dem ersten Tag der Olympischen Winterspiele, zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei, während gleichzeitig Sabotageakte auf das Bahnnetz den Zugverkehr in weiten Teilen Italiens beeinträchtigten. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni bezeichnete die Demonstranten als „Feinde Italiens“. Die zunächst friedliche Demonstration mit Tausenden Teilnehmern richtete sich gegen die Anwesenheit von Mitgliedern der US-Einwanderungspolizei ICE, deren Vorgehen gegen Migranten Empörung ausgelöst hat, sowie gegen die Olympischen Spiele selbst, die als Ressourcenverschwendung kritisiert wurden. Mit Einbruch der Dunkelheit eskalierte der Protest, wobei Vermummte Flaschen und Steine auf Polizisten warfen, die mit Tränengas und Schlagstöcken reagierten; sechs Personen wurden festgenommen. Parallel dazu wurden zerstörte Schnellzug-Oberleitungen bei Bologna und ein brennendes Stellwerk in Pesaro entdeckt, was zu erheblichen Zugausfällen führte und den Verdacht auf Anarchisten lenkt.














