Die Transformationsforscherin Maja Göpel analysiert in einem Interview mit dem Tagesspiegel, wie populistische Bewegungen wie die um Donald Trump Gesellschaften spalten und welche Herausforderungen dies für Europa und Deutschland birgt. Sie beschreibt die aktuelle Zeit als eine Übergangsphase, in der die Grenzen des nationalstaatlichen Industriekapitalismus angesichts globaler Krisen wie dem Klimawandel deutlich werden. Göpel kritisiert die „America First“-Mentalität als eine auf weiße Hautfarbe ausgerichtete Politik, die bewusst den Kreis der Verantwortlichen verkleinert und die Lebensbedingungen auf dem Planeten nicht für alle Menschen gestaltet. Sie betont die Notwendigkeit einer globalen Transformation zur nachhaltigen Versorgung vieler Menschen.