Maßnahme sollte Massentourismus auf Dolomitenpässen bekämpfen – jetzt flattern Bußgeldbescheide ein 10.03.2026

Die italienische Datenschutzbehörde hat die Provinzen Bozen und Trient zu Geldstrafen von insgesamt 40.000 Euro verurteilt, weil sie ein Projekt zur Bekämpfung des Massentourismus auf Dolomitenpässen nicht datenschutzkonform umgesetzt haben. Ab März 2019 installierten die Provinzen 124 Kameras zur Erfassung von Verkehrsdaten wie Kennzeichen, Datum, Uhrzeit, Fahrzeugklasse und Herkunftsland, um Verkehrsflüsse bis 2027 zu analysieren. Die Behörde beanstandete die mangelnde Transparenz und die unzureichende Einhaltung von Datenschutzgrundsätzen, insbesondere die Speicherung von Daten über die notwendige Dauer hinaus. Trotz mildernder Umstände, wie der Anonymisierung der Daten und der sofortigen Abschaltung der Kameras nach Beanstandung, wurde das Projekt abrupt beendet und die Daten müssen gelöscht werden.















