Update Fahrgäste leicht verletzt: Mann zündet Pyrotechnik in ICE und droht mit Anschlag 03.04.2026

Am Donnerstagabend ereignete sich in einem ICE auf dem Weg nach Frankfurt in Nordrhein-Westfalen ein Zwischenfall, bei dem ein 20-jähriger Mann Pyrotechnik zündete und mit einem Anschlag drohte. Zwölf Fahrgäste erlitten leichte Verletzungen, darunter Knalltraumata und oberflächliche Hautverletzungen, während rund 150 weitere Passagiere den Zug am Bahnhof Siegburg räumen mussten. Der Verdächtige, der eine Maske, zwei Messer und Rauchkörper bei sich trug, wurde nach dem Zünden der Böller von einem Fahrgast in einer Zugtoilette eingeschlossen und anschließend von der Bundespolizei festgenommen. Die Hintergründe und Motive des Mannes aus Aachen sind noch unklar, die Kriminalpolizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz. Der Vorfall führte zu erheblichen Verspätungen und Umleitungen im Fernverkehr zwischen Köln und Frankfurt.













