Marinerüstung: Bei den nächsten deutschen Fregatten könnte die Werft Blohm+Voss leer ausgehen 14.02.2026

Die Auslieferung der neuen deutschen Fregatten des Typs F126 verzögert sich erheblich, da der niederländische Generalunternehmer Damen Naval die Produktion nicht zeitgerecht umsetzen konnte. Ursprünglich für 2028 geplant, wird die erste von sechs F126 nun frühestens 2032 erwartet. Das Bundesverteidigungsministerium prüft nun alternative Lösungen von den deutschen Rüstungsunternehmen Naval Vessels Lürssen (NVL) und ThyssenKrupp Marine Systems (TKMS). NVL, das bereits als Subunternehmer mit Blohm+Voss in Hamburg involviert ist, hat gute Chancen, das Projekt als Generalunternehmer zu übernehmen und die Endmontage in Hamburg vorzusehen. TKMS bietet eine alternative, schnellere Lösung mit der Meko A-200 DEU an, bei der Blohm+Voss nicht beteiligt wäre. Die Entscheidung wird bis zum Sommer erwartet.














