Marterbauer zum Nulldefizit: „Das entscheidet Donald Trump“ 12.06.2026

Finanzminister Markus Marterbauer verteidigt das vorgelegte Budget, das 35 Milliarden Euro für Pensionen und 20 Milliarden für Bildung und Wissenschaft vorsieht, und bezeichnet das Verhältnis als richtig. Er betont, dass die ältere Bevölkerung nicht im Stich gelassen werde und das Pensionssystem im internationalen Vergleich gut sei, auch wenn die Inflation nicht vollständig abgegolten werde. Strukturelle Reformen und Einsparungen von 2,5 Milliarden Euro bis 2029 seien notwendig, um den Bundeszuschuss stabil zu halten. Die Warnungen vor einem Kahlschlag im Bildungsbereich nennt Marterbauer Panikmache, da die Investitionen konstant blieben oder auf Rekordniveau seien, trotz Inflationsausgleichsfragen bei den Universitäten. Die Nachfolge der Eurofighter ist im aktuellen Budget bis 2031 nicht vorgesehen, da die Finanzierung von sechs bis zehn Milliarden Euro eine Herausforderung darstelle und von externen Faktoren wie Donald Trumps Politik abhinge. Marterbauer kritisiert die ungedeckten Ausgaben der Vorgängerregierung, insbesondere im Bereich der Corona-Politik und Klimaschutzmaßnahmen, die das aktuelle Budgetproblem verschärft hätten.














