Martin Sellner hält Migrationsvortrag in Straßenbahn – Unternehmen ist „schockiert“ 09.04.2026

Der österreichische Rechtsextremist Martin Sellner hielt einen Vortrag über Remigration in einer Düsseldorfer Straßenbahn, da er nach eigener Aussage keinen Veranstaltungsort fand. Die Rheinbahn, das örtliche Verkehrsunternehmen, zeigte sich „schockiert“ und kritisierte, dass ihr Unternehmen „gezielt instrumentalisiert“ worden sei. Sellner hatte die Fahrt als „private Veranstaltung im Freundeskreis“ gebucht, doch die Rheinbahn erfuhr erst nachträglich von der politischen Nutzung und der Änderung von Rechnungsangaben. Die Rheinbahn-Chefin Annette Grabbe betonte, dass ihre Fahrzeuge kein Ort für politische Kampagnen seien und kündigte die Prüfung rechtlicher Schritte sowie die Anpassung von Regeln für Sonderfahrten an. Die Polizei ermittelt derzeit nicht, da keine Strafanzeige vorliegt und keine Hinweise auf strafrechtlich relevante Inhalte bestehen.














