Maschinenbauer streicht wegen Autokrise 500 Stellen – über 2000 Jobs weg in fünf Jahren 02.07.2026

Der Maschinenbauer Schuler, eine deutsche Tochter des österreichischen Andritz-Konzerns, streicht im laufenden Jahr 2026 über 500 Stellen, was die anhaltende Investitionsflaute in der Automobilindustrie widerspiegelt. Diese Maßnahme ist Teil eines radikalen Umbaus, da in den vergangenen fünf Jahren bereits mehr als 2000 Arbeitsplätze abgebaut wurden. Geplant ist die Einstellung von Randbereichen wie Werkzeugbau und Pilotproduktionen, um auch bei geringerem Marktvolumen profitabel zu agieren und die operative Rendite bis 2027 zu steigern. Während Konzernchef Joachim Schönbeck auf eine leichte Besserung der Marktlage gegen Ende 2026 oder Anfang 2027 hofft, bleibt die Lage für die deutsche Automobilindustrie laut Experten angespannt. Außerhalb des Autosektors verzeichnet Andritz jedoch Wachstum, insbesondere im Wasserkraft-, Zellstoff- und Papiergeschäft, und setzt auf Zukunftstechnologien.














